Den Geheimnissen der Natur auf der Spur

Neues Angebot am Großen Galgenberg

Gemeinsam die Natur erforschen, hier auf Spurensuche gehen, um zahlreiche Pflanzen- und Tierarten zu entdecken, Bänke sowie Behausungen für Nützlinge bauen, Insekten präparieren, Blüten pressen oder kunterbunte Beete für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge & Co. anlegen – all dies kann man seit September im „Celtis Kulturgarten“ Am Galgenberg 1.

Das neue Angebot „AG Naturforscher und -werker“ von Kultur-Medienpädagogin Bianca Richter zielt ganz bewusst darauf ab, dass Eltern oder Großeltern mit ihren Sprösslingen ab vier Jahren gemeinsam mitten in der freien Natur Zeit verbringen und dort etwas Sinnvolles und Spannendes erleben. „Selbstverständlich heißen wir auch weitere Interessierte jedes Alters herzlich willkommen“, betont Bianca Richter. Eine generationen-übergreifende Freizeitbeschäftigung von der Region für die Region also, und kostenfrei noch dazu.

Teil eines Insektenhotels. (Foto: Gabriele Bräunig)
Teil eines Insektenhotels. (Foto: Gabriele Bräunig)

Unter dem Motto „Kürbispflaume und Hummelfloh – gibt‘s denn das?“ soll spielerisch Wissen über die Lebewesen in der Natur vermittelt werden. Mit Bestimmungsbüchern, Mikroskopen und anderen für Forscher unabdingbaren Gerätschaften gilt es, auf Entdeckungstour zu gehen. Und wo ist das besser möglich als auf dem üppig-grünen ehemaligen Gelände des Zentralschulgartens vor der Haustür des Landrains? Hier haben sich 2016 folgende fünf Akteure unter dem Dach des Vereins Celtis Kulturgarten am Galgenberg zusammengetan: der „BienenKulturGarten“ von Frau Richter, der Naturkindergarten, die „Stattgartenprojekte“, das „Triebwerk“ sowie die Globus Gärten.

Das Projekt „AG Naturforscher und -werker“ wird durch die Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz des Landes Sachsen-Anhalt (SUNK) gefördert.

Kultur-Medienpädagogin Bianca Richter vor einem Luxus-Insektenhotel. (Foto: Gabriele Bräunig)
Kultur-Medienpädagogin Bianca Richter vor einem Luxus-Insektenhotel. (Foto: Gabriele Bräunig)

Noch bis Ende Oktober sind die Treffen der Arbeitsgemeinschaft auf zwei Mal wöchentlich angesetzt; bis Mitte November reduziert sich das zunächst auf einmal pro Woche. Am 18. November werden dann interessierten Besuchern am Galgenberg von 10 bis 17 Uhr im Rahmen einer Werkschau die ersten Ergebnisse der Naturforscher und -werker präsentiert. Und vielleicht finden sich ja bis dahin auch Hallenser ein, die hier schon als Kinder am Schulgarten teilgenommen oder im Garten gearbeitet haben, um ihre Geschichte beziehungsweise viele interessante Geschichten zu erzählen.

Anmeldungen zur AG per E-Mail an: ag@celtis-kulturgarten.de
Infos zur Arbeitsgemeinschaft und zu den Terminen in diesem Jahr finden Interessierte im Internet www.celtis-kulturgarten.de