Tanzen – und sich (neu) verlieben

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    Tanzschule Eichelmann bietet seit 87 Jahren Paartanzkurse á la bonne heure

    Haben Sie schon einmal etwas vom „Welttanzprogramm“ gehört? Den Begriff gibt es bereits seit den 1960er Jahren, und er bedeutet nichts anderes, als dass man überall auf der Welt mit jedem Partner zu jeder Musik tanzen – und sich verlieben – kann.

    Die Tanzschule Eichelmann (Reilstraße 59), die inzwischen seit stolzen 87 Jahren besteht und bereits in der vierten Generation das Erlernen von Paartänzen ermöglicht, bietet genau das an – von Walzer, Charleston und Foxtrott über Swing, Rock‘n Roll und Twist bis hin zu lateinamerikanischen, Mode- und aktuellen Partytänzen. Hochzeitspaare können hier zudem für die schönste Feier ihres Lebens tanzen üben. Und sogar Hip Hop-, Techno- und Break Dance-Acrobatics werden hin und wieder aufs Parkett gebracht.

    Oliver Kuhn leitet im Haus beispielsweise seit einiger Zeit ehrenamtlich einen gut besuchten Gitarrenkurs. Er stellte allerdings schnell fest, dass manche Kids nur in den offenen Kindertreff kommen, um endlich mal etwas essen zu können.
    Auch den anderen Mitarbeitern war dieser Umstand längst bekannt. Und von den Schulleitern der Silberhöhe bekommt man immer mal wieder zu hören, dass viele Schüler bereits früh hungrig zur ersten Stunde kämen. Daraus erwuchs bei Herrn Kuhn die Idee, zunächst an zwei Tagen pro Schulwoche an zwei Schulen in einer Hofpause kostenlos belegte Brote zu verteilen. Gemeinsam mit den Schulsozialarbeitern der Einrichtung erfragte er den Bedarf an den beiden oben genannten Schulen und stieß dort auf großes Interesse an dem Projekt „Tatüte“. E Center-Chefin Beatrice Wilhelm, die seit vielen Jahren den „Blauen Elefanten“ unterstützt, überlegte ebenfalls nicht lange und stellte gleich für‘s erste Jahr 500 Euro monatlich in Form von frischen Lebensmitteln bereit. Der Verein „Wir helfen“ fördert die Aktion außerdem.

    Drei Generationen der Familie Eichelmann zusammen auf den roten Polstern des Saales in der ersten Etage der Reilstraße 59. (Foto: Gabriele Bräunig)

    Viele Familien tanzen bei den Eichelmanns übrigens ebenfalls schon mindestens in der vierten Generation. Das macht bei den klassischen Standard-Tänzen, in zauberhafte Abendgarderobe gehüllt, in den schönen Jugendstil-Sälen natürlich besonders Vergnügen. Dass Tanzen ein Ausdruck der Lebensfreude ist, weiß ja (fast) jeder. Und verlieben kann man sich dabei ebenso, denn diese Leidenschaft verbindet. Nicht zuletzt deshalb haben sich seit Gründung der Tanzschule Eichelmann im Jahr 1932 unter den bestimmt schon an die 100.000 Tanzschülern so einige Paare fürs Leben gefunden. Gewiss auch im Klubhaus Ammendorf, in dem die Eichelmanns früher gleichermaßen Tanzkurse geleitet haben. Heute herrscht an dieser Stelle leider eine Unkrautwüste, denn das Klubhaus, das gegenüber dem Waggonbau lag, wurde nach der „Wende“ von der Firma Bombardier abgerissen.

    Auch sozial engagiert sich das hallesche Traditionsunternehmen seit vielen Jahren. Neben dem Verein zur Förderung krebskranker Kinder Halle (Saale) hinaus unterstützt die Tanzschule – maßgeblich durch die Spendenbereitschaft ihrer Kursteilnehmer – weitere soziale und kulturelle Einrichtungen finanziell. Zu nennen wären da beispielsweise der Zoo, das Stadtbad oder der Volkspark. Sich gemeinsam einem wichtigen Kulturgut zu widmen, dabei Spaß zu haben, aber ebenso engagiert für seine Heimatstadt zu sein, scheint also bei der Tanzschule Eichelmann in wunderbarem Einklang zu stehen – egal, ob jung oder alt, welcher sozialen Herkunft auch immer und tanzerfahren oder nicht. Fassen Sie sich ein Herz und machen Sie das „Welttanzprogramm“ zu Ihrer Leidenschaft!

    Viel Spaß beim Tanzen – und Verlieben! Eine Übersicht sowie Termine zu den diversen Kursen finden Interessierte im Internet unter www.tanzschule-eichelmann.de